Das Schuljahresende
Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!
Ein bemerkenswert kurzes Schuljahr mit vielen einschneidenden Änderungen liegt hinter uns: zentrale Abiturprüfungen in allen Fächern, zentrale Abschlussprüfungen in drei Hauptfächern der Jahrgangsstufe 10, neue Lernstandserhebungen in den Klassen der Jahrgangsstufe 8, die nun in die Gesamtwertung der Leistung einbezogen werden.
Trotz des erheblichen Zeitdruckes, unter dem wir alle standen, haben wir nicht nur die Neuerungen gut bewältigt.
Mein Dank richtet sich daher am Schuljahresende zuerst an die Damen und Herren des Kollegiums, die - sei es als FachlehrerInnen, sei es als KlassenlehrerInnen – auch in diesem Jahre hervorragende Arbeit geleistet haben!
Leider werden uns zwei Damen aus dem Kollegium zum Schuljahresende verlassen. Frau Clasmann geht nach langer Dienstzeit in den Ruhestand. Ihr Wirken am KKG wird im Innenteil noch eigens gewürdigt. Frau Dr. Jenssen folgt nach nur kurzer Tätigkeit an unserem Gymnasium Ihrem Mann nach Baden-Württemberg. Auch ihr danke ich besonders für großes Engagement im Bereich im englischen Sprachprüfungen.
Wir werden beide sehr vermissen!
Ein besonderer Dank geht aber natürlich an Frau Lutz, Herrn Gomer, Frau Arikan, Frau Kara und Herrn Marx! Sie haben nicht nur mir, sondern uns allen den schulischen Alltag immer wieder auf ihre hilfsbereite, freundliche und effiziente Weise sehr erleichtert!Nicht weniger geht mein Dank aber auch an unsere Schulpflegschaft, Herrn Schultze und Frau Leuschen, über deren tatkräftige und vertrauensvolle Zusammenarbeit ich mich sehr gefreut habe!
Auf zwei „amtliche“ Sachverhalte muss ich zum Schluss noch hinweisen:
- Wie schon mehrfach betont, finden die Nachprüfungen in diesem Jahr noch in der letzten Woche der Sommerferien statt: und zwar am Donnerstag, den 02. August und am Freitag, den 03. August 07.
- Beurlaubungen unmittelbar vor und nach den Ferien dürfen nur in „nachweisbar dringenden Fällen“ (z.B. religiösen Feiertagen, Betriebsferien, Todesfällen) ausgesprochen werden. In all diesen Fällen muss die Dringlichkeit auch besonders nachgewiesen werden.
Und damit wünsche ich Ihnen und uns allen erholsame Ferien und einen guten Wiederbeginn des Unterrichts am Montag, dem 06. August 2007, um 8.00 Uhr.
Ihr
Dr. Hans Dierkes
(Schulleiter)
Sommersoirée 2007
Inzwischen ist es schon Tradition am KKG, dass die Musiklehrer und Musiklehrerinnen am Ende des Schuljahres zu einem Sommerkonzert einladen. In diesem Jahr fand es am Mittwoch, den 23. Mai wie immer im Oktogon statt. Herr Feldhoff und Frau Pethes führten mit ihrer Moderation durch den Abend. Die Darbietungen des Musikgrundkurses 11 und 12, das große Engagement der Klasse 6n und Einzeldarbietungen von einer Schülerin der Klasse 5n und einem Schüler der Klasse 7n erfreuten das etwas schmächtige Publikum. Es fiel an diesem Abend auf, dass die Darbietungen quantitativ gegenüber denen der letzten Jahre sehr zurückgegangen waren. In den Jahren davor wurden Tänze aufgeführt, viele Mädchen und Jungen trauten sich mit Gesang und Instrumenten in Einzelauftritten ein großes Auditorium zu begeistern. Wir hatten auch eine professionelle Big Band, bestehend aus SchülerInnen und LehrerInnen. Wir haben keinen Unterstufenchor mehr. Wo ist das alles geblieben? Kann es sein, dass bei den ganzen Lehr- und Lerntests, dem dauerhaften Prüfungsstress und aufgrund der täglichen Schulzeitverlängerung wegen der jährlichen Schulzeitverkürzung unsere Schulkultur auf der Strecke bleibt? Das wäre traurig. Darum ist das musikalische Engagement der wenigen, die sich mit vollem Einsatz an der Sommersoirée 2007 um den Erhalt unserer Schulkultur bemüht haben umso erfreulicher. Wir danken euch und natürlich Frau Pethes und Herrn Feldhoff.
Birgitta Jetzek-Berkenhaus
Die Jahrgangsstufe 4 besuchte ihre zukünftige Schule
Am Abend des 24. Mai erhielten wir quirligen Besuch unseres künftigen Jahrgangs 5. Die Schülerinnen und Schüler waren zusammen mit ihren Eltern gekommen um ihre zukünftigen Klassenkameraden und ihre Klassenlehrerinnen Frau Dewitz-Weyhoven, Frau Döring, Frau Fels und Frau Jetzek-Berkenhaus kennen zu lernen. Diese lasen die Klassenlisten vor. Der Freude im Publikum war die Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler mit den Klassenzusammensetzungen zu entnehmen. Herr Schultze, unser Elternpflegschaftsvorsitzender, nutzte die Gelegenheit dieser ersten Zusammenkunft von Eltern, Schülern und Lehrern für die Mitarbeit der neuen Eltern an einem lebendigen Schulleben zu werben. Herr Jahn gab Eltern und Kinder die wichtigsten Termine mit auf den Weg, erzählte von unserem „Eineweltstand“ und unserer Aktionswoche, die im nächsten Schuljahr zum erste Mal erst in der Woche vor den Herbstferien stattfinden wird.
Birgitta Jetzek-Berkenhaus
Frau Clasmann geht in den Ruhestand ?
Seit 2001 bereichert Frau Clasmann mit ihrer Arbeitskraft und vielen kreativen Ideen unsere Schule. Neben ihrer erfolgreichen Unterrichtstätigkeit in den Fächern Englisch und Chemie rief sie Projekte ins Leben wie „Schüler helfen Schülern“ und die Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler (vergl Bericht in KKGak-tuell 30, jetzt auch auf unserer Homepage), die Cambridge ESOL Prüfungen an unserer Schule ablegen zu können.
In zeitaufwändigen Arbeitsgemeinschaften betreute sie Schülerinnen und Schüler, die bei der Organisation „Jugend forscht“ erfolgreich waren und sogar erste Plätze belegten.
Für das Projekt SelGO, an dem unser Gymnasium als Pilotschule teilnimmt, entwarf Frau Clasmann eine innovative Unterrichtsreihe, die insbesondere für die Vorbereitung zum Abitur als sehr erfolgreich eingestuft wurde.
Ihre Idee des bilingualen Unterrichts im Wahlpflichtbereich Biologie/Chemie fand so großen Anklang bei den Schülerinnen und Schülern unserer Schule, dass wir dieses Angebot fürs nächste Schuljahr ins Programm nehmen (vergl Bericht in KKGaktuell 28, jetzt auch auf unserer Homepage). Unser Referendar Herr Zacharias führt den Unterricht in dieser Fächerkombination im nächsten Schuljahr fort.
Leider verlässt uns Frau Clasmann zum Ende des Schuljahres. Wir freuen uns über den Teil ihrer bewundernswerten Lebenskraft, der bei uns geblieben ist. Den anderen nimmt sie mit für ihren kleinen Enkel, für die Gestaltung ihres wunderschönen Gartens und die Unmengen Bücher in Französisch, Englisch, Spanisch und Deutsch, die sie noch lesen möchte. Denn Lesen ist ihre Leidenschaft, vermutlich auch die geheime Quelle ihrer Kreativität, ihrer Energie und ihrer ansteckenden Fröhlichkeit.
Birgitta Jetzek-Berkenhaus
Schülerinnen berichten über den Girl’s Day 2007
Am Donnerstag, dem 26. April, fand der Girl’s Day 2007 statt. Die Schülerinnen berichten uns darüber:
„Wir haben an der Veranstaltung der Bundespolizei in St. Augustin/Hangelar teilgenommen. Nach der Begrüßung wurden wir in Gruppen eingeteilt, mit denen wir sechs verschiedene Stationen besuchten. Auf dem großen Gelände der Bundespolizei schauten wir uns einen Hubschraubertyp an, mit dem viele Politiker geflogen werden. Mit Sanitätern haben wir geübt, wie man bewusstlose Personen aus einem Auto birgt und sie weiter behandelt. Drei Frauen aus den 2. Hundertschaft haben uns gezeigt, wie man Menschen nach verbotenen Sachen absucht und ihnen Handschellen anlegt. Wir durften den Wasserwerfer testen und mit einem Spezialeinsatzwagen fahren. Die Deute vom SEK haben uns ihre Ausrüstung vorgestellt, die wir nachher auch anziehen durften. Auch durften wir ihre Schlagstöcke an einer Puppe testen. Außerdem sind wir aus dem 3. Stock eines Hauses geklettert. Der Tag war schön und die Leute waren auch sehr nett.
Vanessa M., Nicole L. und
Vanessa T.
Girls’s Day bei Basell in Wesseling , Katharina A. und Anja F.berichten:
„Bevor wir zum Girl’s Day 2007 bei der Basell in Wesseling eingeladen wurden, wussten wir nicht genau, welche Berufe es dort gibt. Als erstes haben wir eine Busrundfahrt durch das Werk gemacht. Es war überraschend, wie groß der Standort in Wesseling ist. Während der Fahrt erklärte uns ein Mitarbeiter, welche Produktionsanlagen es bei Basell gibt und welche Produkte dort hergestellt werden. Der Bus stoppte beim Ausbildungszentrum, wo wir weitere Informationen über die Basell, den Standort in Wesseling und die einzelnen Ausbildungsberufe bekamen, Danach wurde uns ein Einblick in den Beruf des Elektrikers, des Mechanikers und des Chemikers geboten. Außerdem haben wir noch vieles über den Beruf des/der Industriekaufmannes/-kauffrau erfahren. Anschließend konnten wir Fragen an einige Ausbilder und auszubildende Frauen aus verschiednen Berufen stellen, die eingehend beantwortet wurden. Die vielen Informationen waren sehr interessant und der Tag hat uns sehr gefallen.“
Känguru-Wettbewerb am KKG
Wieder hüpften die echten Mathematikerherzen beim Känguru-Wettbewerb am 15.03. 2007, als es um höchste Konzentration auf die richtige Lösung vieler mathematischer Aufgaben ging. Trotz der vielen anderen Prüfungen und Testkorrekturen hat Frau Schmid die Auswertung der Wettbewerbsergebnisse bereits abgeschlossen. Die besten Kängurusprünge vollzogen Patrick H. aus der 6a, Cagdas D. aus der 10b und Malte B.aus der 9n. Sie sind dadurch zu stolzen Besitzern von Känguru-T-shirts geworden. Den ersten Preis des Wettbewerbs gewann Anja F. (8n)und den zweiten Preis Fabian W.(5n). Christian B. (5n) und Dennis R. (6n) gewannen beide den dritten Preis. Wir gratulieren herzlich.
Birgitta Jetzek-Berkenhaus
Arbeitsgemeinschaft Mathematik an der Uni Bonn
Die Universität Bonn hat unseren Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 11, Richa C., Carola G., Christof G., Franziska G., Katja G., Thomas H., Olena L., Martin S., Yannik S., Michael S. und Sarah W., vom 11. bis zum 15 Juni 2007 die Möglichkeit eingeräumt, an einer Arbeitsgemeinschaft im Fach Mathematik teilzunehmen. Hier werden ihnen im Anschluss an eine Vorlesung Übungsaufgaben gestellt, die sie mit Hilfestellung Studentischer Hilfskräfte lösen können. So haben die Schülerinnen und Schüler die einmalige Gelegenheit, ein wenig Universitätsluft zu schnuppern. Da darf man ihnen getrost wünschen, ein kleines bisschen süchtig danach zu werden. Birgitta Jetzek-Berkenhaus
KKG-Schüler belegen erneut den vierten Platz beim Roboterwettbewerb…
….diesmal allerdings in einem doppelt so großen Teilnehmerfeld.
Seit Mitte Februar haben sich Schülerinnen und Schüler auf einen Roboterwettbewerb vorbereitet, bei dem die Zielsetzung lautete: Welcher Roboter erledigt selbständig die meisten Aufgaben innerhalb von 2 ½ Minuten auf einem 2,5 m x 1,4 m großem Spielfeld. Die Roboter durften nur aus Legosteinen bestehen, die Kulisse war ebenso aus solchen zusammengesetzt.
Die Aufgaben waren unter dem Titel „Nano-Quest“ zusammengefasst. Dabei sollte der Roboter einen fleckenresistenten Stoff ebenso wie ultrastabile Nano-Fäden testen, ein Rasterkraft-Mikroskop instand setzen und eine Anordnung von Atomen manipulieren. Atome, die symbolisch für Geruchstoffe einer Pizza auf dem Spielfeld verteilt waren, sollte der Roboter auf dem Gesicht eines Männchens abgelegen und mit Hilfe von ATP-Molekülen den so genannten „Molekülmotor“ in Gang setzen.
Mit sehr viel Pech haben die Schüler nur den 3. Platz in der Vorrunde erreicht, da die Kooperations-Teams eine Aufgabe, für die es sehr viele Punkte gegeben hätte, nicht erledigt haben. Mit diesen Punkten hätte das KKG-Team um Platz 1 im Finale gekämpft. Im „kleinen Finale“ um Platz 3 unterlagen die Schüler wiederum unglücklich einem Team, das im vergangenen Jahr schon an der „First-Lego-League“ teilge-nommen hat, und die Aufgabenstellungen daher bereits vorher kannte.
Sehr erfreulich war aus der Sicht des Betreuers die Beteiligung der Mädchen, die in der Endphase der Vorbereitung große Teile der Programmierarbeit regelrecht „an sich gerissen“ haben, und damit sehr deut-lich gezeigt haben, dass Programmierarbeit auf keinen Fall nur „Jungensache“ ist. Des Weiteren sind das kooperative Verhalten unseres Teams und die Bereitschaft, auch die anderen Mannschaften anzufeuern, sehr positiv aufgefallen.
Björn Böttger
Supraleiter am KKG
Im Rahmen der Facharbeit im Physik Leistungskurs hat sich der 12.-Klässler Artur M. zu Jahresbeginn mit der Herstellung von Supraleitern beschäftigt, denen wegen ihrer einzigartigen elektrischen Eigenschaf-ten eine große Bedeutung in der Technik zugesprochen wird. Artur hat manchen Nachmittag damit zuge-bracht, die Temperatur des Ofens zum Brennen der „Pellets“ zu kontrollieren, um am Ende 15 Supraleiter in den Händen zu halten, die in vielen Klassen des Gymnasiums demonstriert wurden - Schulform übergreifend übrigens auch in der Realschule).
Im Jahre 1987 haben Georg B. und K. Alex M. den Physik-Nobelpreis für diese Forschung aus dem Jahre 1986 erhalten, die sowohl im Chemie- als auch im angehenden Physiklabor untersucht werden kann.
In den Bildern sieht man mit flüssigem Stickstoff (ca. –196 °C kalt) gekühlte Supraleiter über Magneten schweben, eine der besonderen Eigenschaften eines Supraleiters.
Besonderen Dank schulden wir einer Rohrbau-Firma aus Wesseling, die uns die Pressvorrichtung für die Supraleiter-Pellets hergestellt hat. Björn Böttger
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Ausgabe 31: Juni 2007
V.i.S.d.P.: Dr. H. Dierkes
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