Netzwerk gegen Gewalt
In einer Feierstunde am Dienstag, dem 27. März 2007, wurde im Oktogon unseres Schulzentrums der Kontrakt des Netzwerkes gegen Gewalt in Wesseling unterzeichnet. Schon seit einiger Zeit arbeiten die Stadt Wesseling und die Kreispolizeibehörde des Rhein-Erft-Kreises in einer Ordnungspartnerschaft zusammen. Inzwischen hat diese Zusammenarbeit durch die Bildung eines Netzwerkes gegen Gewalt eine Erweiterung gefunden, die darin besteht, dass auch die Wesselinger Schulen und der Ausländerbeirat in das Netzwerk integriert sind. Bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung durch die Schulleiter der Wesselinger Schulen, einen Vertreter der Polizei und Herrn Bürgermeister Ditgens wurden auch schon erste konkrete Vereinbarungen getroffen. Die Förderung der Schüler im Umgang mit "interkulturellen Konflikten", Freizeitangebote mit "integrativer Wirkung" und regelmäßige Verhaltenstrainings für Jugendliche werden z.B. erste Maßnahmen sein, der Gewalt vorzubeugen.
Theater am KKG – Heart of Gold_zur Premiere am 22.03.2007
„Es sind noch genau 10 Minuten bis zum Einlass, Kinder, jetzt macht, dass ihr in den Musikraum kommt, ihr müsst euch noch einsingen“, mit diesen Worten treibt Felicitas Podgurski, die Leiterin des Oberstufenliteraturkurses, ihre frisch herausgeputzte junge Schauspieltruppe aus dem zur Künstlergarderobe umfunktionierten Raum Z04. Hier herrscht ein wildes Durcheinander. Auf einer langen Tischreihe sortieren sich Schminkdosen neben Puderquasten und diversen Lippenstiften, Spiegel und Spiegelchen neben Plastikbehältern und Dosen verschiedener Art. Über einem Durcheinander von Schuhen, zusammengeballten Jacken, Hosen, Rucksäcken, prall gefüllten Plastiktüten Wasser- und Limoflaschen ragen majestätisch ruhig Hochzeitskleider an einem fahrbaren Garderobenständer. Den festlich glänzenden Gewändern können selbst die krummen Drahtbügel ihre Würde in diesem Chaos nicht nehmen. Während F. Podgurski noch leise vor sich hin stöhnt: „Es geht aber auch nichts von alleine“, macht Maximilian Kerp, der einen volltrunkenen Bauern spielen wird, seiner knallrot geschminkten Nase alle Ehre und setzt die Wasserflasche zu einem tiefen Schluck an, bevor er sich in den Musikraum aufmacht. Vera Pethes, unsere hoch engagierte Allroundmusiklehrerin, stimmt hier das Ensemble auf Neil Youngs „Heart of gold“ ein. Olena Listunova, unsere Klaviervirtuosin aus dem Jahrgang 11, begleitet in einem knallroten Kleid am Klavier. Sebastian F.im Valeriokostüm glänzt mit seinen Mundharmonikasoli. Die Harmonie dieses schönen Gesangs zwischen Stühlen, die auf Tischen stehen, die wiederum nur einen Blick auf die geschminkten Köpfe zulassen, geht ans Herz. Da trällern Kathrin Z., Sandra L., Sarah L., Jekatarina G., Shadi S. und Tamara F., sechs wunderschön geschminkte Jungfrauen mit einem von Shadi selbst hergestellten, außerordentlich schmückendem Kopfschmuck neben dem noch in Unterhosen gekleideten König Peter, der von Thomas R.gespielt wird. Die Bauernlümmel Eric A. und Acer R. G. singen ebenso aus vollem Herzen wie Christoph G. im Leoncekostüm. Frisch verliebt, aber dennoch bei der Sache füllen Carola G. und Christof M. als Schulmeister und Zeremonienmeister den von Stühlen bestimmten Raum mit ihrem Gesang ebenso wie Melanie U. im Gouvernantenkostüm, Estelle D. im Hofmeisterkostüm, Martina L. im Präsidentenkostüm, Viktoria W.und Annika M.als Diener. Jennifer M.ganz in Rosa, die die Lena spielen wird, versteht es gleichzeitig zu singen und dabei noch einmal ihre Rolle in einem etwas zerlesenen Reclamheftchen zu überfliegen. Ansonsten ist hier von Lampenfieber keine Spur. Gerade bevor die ersten Zuschauer eingelassen werden, gelingt es den Darstellern aus dem Musikraum wieder an der Teestube vorbei, wo schon Daphne T. und Jennifer G.nebst Frau Meyn darauf warten ihren Sekt und andere Getränke an den Mann zu bringen, in ihre Garderobe zu verschwinden.
Das Oktogon füllt sich schnell. Das Bühnenbild verspricht eine Kindervorstellung. Neben einem Dreirad finden sich ein Sandkasten und eine kleine Blumenwiese, Stofftiere der seltensten Art quellen aus einem Einkaufswagen(allesamt gespendet von Estelle D.). Liebevoll ist der Boden mit roten Blumen ausgelegt, die Bühne mit roten Herzen geschmückt.
Pünktlich um 19.30h beginnt die Vorstellung. Valerio schleicht sich in Sprayermanier auf die Bühne, in roten Lettern erscheint nach und nach, begleitet von einem unverwechselbaren scharfen Gestank der Sprühdosenfarbe: „Krieg den Palästen, Friede den Hütten.“ Spätestens jetzt weiß das Publikum, das ist kein Kindertheater, das ist kritisches Theater. Hier wird Büchner aufgeführt: „Leonce und Lena“, ein Stück, das von jugendlich frecher Kritik lebt. Genau das haben die jungen Laienschauspieler verstanden. Mit viel Witz, Ironie, Charme und Musikalität brechen sie die Herzen ihres Publikums. Ihre Freude und Begeisterung für das Spiel reißt mit. Selbst Martina L., die bis kurz vor ihrem Auftritt noch gejammert hat: „Ich will diese Perücke nicht tragen“, und tatsächlich von diesem Monster von Perücke beinahe zerquetscht wird, überspielt ihren Ärger souverän. Das ist schon professionell.
Birgitta Jetzek-Berkenhaus
Zum ersten Mal Bundesjugendspiele Schwimmen am KKG
Am letzten Schultag vor den Ferien fanden die ersten Bundesjugendspiele Schwimmen der Jahrgangsstufe sechs statt. Über 100 SchülerInnen hatten Gelegenheit, ihre sportliche Leistungsfähigkeit zu Wasser unter Beweis zu stellen. Über 25m Rücken, 50m Brust oder 50m Kraul wurde nach individuellen Bestzeiten.gejagt, um mit einer Sieger- oder gar Ehrenurkunde belohnt zu werden.
Die sechs zeitschnellsten Mädchen bzw. Jungen in einer Disziplin trugen zudem Endläufe aus, um so
die KKG-MeisterInnen zu ermitteln.
Carolina N. (6b) mit gleich zwei Siegen und Elena G.(6c)mit einer Punktzahl von 38 Punkten
waren die erfolgreichsten Sportlerinnen dieses Tages.
Den Sieg im spannenden Staffelwettbewerb sicherte sich die Mannschaft der 6a.
Aufgrund der guten Leistungen und des Spaßes, den es SchülerInnen wie LehrerInnen machte, wird ein „Badetag“ sicherlich neben dem Leichtathletik-Sportfest am 5. Juni zu einer festen Einrichtung an unserer Schule. Wilhelm Brüntink
Landeswettbewerb Mathematik für Grundschüler am KKG
In einer kleinen Feierstunde mit Schüler/innen, Eltern und Lehrern wurden am Donnerstag, dem 22.03. 2007 im Wesselinger Rathaus sowohl 15 Qualifikanten zur dritten Runde, als auch die jeweiligen Schulsieger der Grundschulen und der beste Drittklässler der Regionalrunde geehrt.
Der Bürgermeister verlieh gemeinsam mit Axel Siegert, der den Mathematikwettbewerb in diesem Jahr am KKG organisiert hatte, Preise und Urkunden an die erfolgreichen Grundschülerinnen und Grundschüler.
Der landesweite Mathematikwettbewerb fand im Schuljahr 2006/2007 zum neunten Mal statt. Er wird stets im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung organisiert. In jedem Regierungsbezirk gibt es Regionalkoordinatoren, die die örtliche Durchführung unterstützen. Im Raum Wesseling wird dieses seit sechs Jahren vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium geleistet. Die Aufgaben werden von einem bundesweiten Aufgaben-ausschuss für Mathematikolympiaden erstellt.
Ziel des Wettbewerbes ist es, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler zu finden und zu fördern. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb für Schü-lerinnen und Schüler der 4. Klassen. Jüngere Kinder dürfen auch teilnehmen, erhalten aber keine Sonderbe-dingungen.
„Dötzchen Superhirn 2007“, so ist der Titel für die Gewinnerin dieses Wettbewerbs, kann sich in diesem Jahr Karolina Kosiolek von der Wesselinger Goethe- Schule nennen. Sie erreichte die höchste Punktzahl in der Region Wesseling. Neben 14 weiteren Kindern erhielt sie damit auch die Qualifikation, an der finalen Rechenrunde an der Kölner Universität teilzunehmen, wo sie ihre Schulen und ihre Stadt am Samstag, dem 24.03.2007, auf Landesebene vertraten.
Cambridge ESOL Prüfungen am KKG
Zum ersten Mal fanden im Schuljahr 2006/2007 Cambridge ESOL Prüfungen an unserer Schule statt. Teil-genommen haben Schüler aus den Jahrgangsstufen 9, 12 und 13.
Die Cambridge Prüfungen orientieren sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER), sodass die Schüler ihre Sprachkenntnisse mit diesen Zertifikaten auch im Ausland zum Beispiel bei einer Bewerbung für ein Praktikum oder eine Hochschule nachweisen können. Die Schüler der Klassen 9 stellten sich dem Preliminary English Test (PET). Die Oberstufenschüler wagten das First Certificate of English (FCE) oder das Certificate in Advanced English (CAE).
Kurz nach dem Beginn des Schuljahres machten wir uns an die Arbeit. Einmal die Woche büffelten die Mittelstufenschüler mit Frau Dr. Jenssen, die Jahrgansstufe 12 und 13 mit Frau Clasmann im Rahmen einer AG, denn es galt sich auf die Prüfungen in den vier Sprachfertigkeiten vorzubereiten: Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Im März war es dann soweit: Am Freitag, dem 17. (mündlich für alle), sowie Samstag, dem 18. (FCE und CAE), und Samstag, dem 25. März (PET), wurde es ernst. Die mündlichen Prüfungen wurden von zwei muttersprachlichen Mitarbeiterinnen des Englischen Instituts in Köln, welches diese Prüfung für die Cambridge Universität durchführt, an unserer Schule abgenommen. Die Schüler mussten paarweise ein Gespräch mit der Prüfungskommission und miteinander führen. Sie haben sich ganz gut geschlagen. Die schriftlichen Prüfungen kamen in versiegelten Umschlägen, die Frau Dr. Jenssen und Frau Clasmann in Anwesenheit der Prüflinge öffneten. Die Universität Cambridge hatte uns die Prüfungsmaterialien mit der Post am Vorabend zugestellt. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass die Prüfungen weltweit ungefähr zur gleichen Zeit stattfinden.
Mittlerweile liegen uns die Ergebnisse für die PET-Prüfungen vor, die zeigen, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Alle 16 Schüler der Klassen 9 haben die Prüfung bestanden und bekommen in Kürze ihr Zertifikat aus Großbritannien zugesandt, 10 Schüler erzielten sogar das Prädikat „mit Auszeichnung “. Ein großartiges Ergebnis für die Schüler des KKG im ersten Durchgang!
Hier unsere Helden: A., Sassan, B., Malte, D., Luna, F., Milena, K., Evagelos, K., Jasmin, N., Lukas Maximilian, N., Nawael, R., Dominik, S., Julia, S., Evamaria, T., Tolga, W., Tilo, W., Christian, Y., Meltem, Z., Christian. Herzlichen Glückwunsch. Wir drücken den Oberstufenschülern weiter die Daumen.
Interessierten Schülern, die im nächsten Jahr an Cambridge Prüfungen teilnehmen wollen, bietet die Cam-bridge ESOL Webseite:www.Cambridge-Exams.de umfassende Informationen. Dr. Elena Jenssen und
Fadua Clasmann
DELF-Prüfungen am KKG
DELF ist die Abkürzung für „Diplôme d’Etudes de la Langues Francaise. Auf diese Sprachprüfungen in Französisch hat Frau Hassan 16 Schülerinnen und Schüler des KKG erfolgreich vorbereitet, da alle Teil-nehmer diese Prüfungen, die am 20. und am 27. Januar 2007 stattfanden, erfolgreich bestanden haben. Besonders hervorzuheben ist, dass viele der 10. Jahrgangsstufe bereits das höhere Niveau B1 bestanden haben. Unsere Abiturientin Maya D. hat die letzte Stufe B2, die auf Schulniveau absolviert werden kann, bestanden. Nähere Informationen zu dieser Art der Sprachförderung finden sich auch in KKG aktuell Nr. 15, die in unserem Archiv auf unserer Homepage: www.kkgwesseling.de zu finden ist.
Neues Eine - Welt - Partnerprojekt
Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium hat seit Kurzem ein neues Partnerprojekt: Christen und Muslime gemein-sam. Die Hilfsorganisation Misereor beschreibt ihre Aktivitäten in Burkina Faso folgendermaßen:
Christen und Muslime haben sich in der Diözese Fada N'Gourma zusammengeschlossen, um dem Vordringen der Wüste im Sahelgebiet und der zunehmenden Wasser- und Nahrungsmittelknappheit entgegenzu-wirken. Gemeinsam legen sie Erdwälle an, pflanzen Bäume und bauen Brunnen. Zusammen verbessern sie ihre Lebensbedingungen und zeigen, dass ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen möglich ist. In Dori im Norden Burkina Fasos haben sich schon 1969 Christen und Muslime zu einer „Union Fraternelle des Croyants“ UFC (Brüderliche Vereinigung der Gläubigen) zusammengeschlossen, um gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, das erschreckend schnelle Vordringen der Wüste in diesem Sahelgebiet, die zunehmende Wasser- und Nahrungsmittelknappheit und die Zerstörung des Lebensraums zu überwinden. Es entwickelte sich Schritt für Schritt ein umfassendes Aktionsprogramm, das von MISE-REOR mit finanziellen Mitteln unterstützt worden ist: Schutz des Lebensraums durch Aufforstung, Erosions-schutzmaßnahmen, Sicherung und Verbesserung des Grundwasserspiegels durch den Bau von Wasser-rückhaltebecken, Trinkwasserversorgung durch den Bau von Brunnen in der Nähe der Rückhaltebecken, Verbesserung der Nahrungsmittelproduktion durch einen standortgerechten Land- und Gartenbau, Kleintier- und Fischzucht, Aus- und Fortbildung von einheimischen Beraterinnen und Beratern, Frauenförderung und Alphabetisierung. Die bisherige Arbeitsbilanz des Projektes zeigt, dass die UFC mit ihrem hohen Engage-ment den Selbsthilfewillen der Dorfbevölkerung mobilisieren, den bedrohten Lebensraum verbessern und damit den Menschen Hoffnung und eine Zukunftsperspektive geben konnte. Nachweislich wurde nicht nur die Abwanderung junger Menschen in die Städte gestoppt, sondern es kehrten auch Familien zurück, die wegen der Dürresituation aus ihren Dörfern weggegangen waren.
So helfen wir konkret:
1.700 EUR: Durchschnittskosten für den Bau bzw. die Sanierung eines Brunnens
174 EUR: Monatsgehalt eines Mitarbeiters
56 EUR: eine Schubkarre
10 EUR: eine Gießkanne
Heftpreis erhöht
Seit der Einführung der blauen KKG-Hefte aus Recyclingpapier ist es uns gelungen, diese für 0,60 € zu verkaufen. Inzwischen ist aber der Einkaufspreis so gestiegen, dass eine Preiserhöhung auf 0,70 € unver-meidlich ist. Dadurch gewinnen wir etwas Spielraum und können auch wieder Überschüsse an unser Eine-Welt-Partnerprojekt weiter leiten. Zu Beginn des neuen Schuljahres bieten wir wieder ein günstigeres Star-terpaket an. Ralf Brandhorst
Im kommenden Schuljahr Rechtskundeunterricht am KKG
Ab dem Schuljahr 2007/08 wird für die 10.Klassen Rechtskundeunterricht, geleitet von Herrn Jürgen Sauer-born, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Medizinrecht, am KKG angeboten. Er schreibt uns:
Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,
ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass nach langen Jahren nunmehr an meiner ehemaligen Schule im ersten Schulhalbjahr 2007/08 wieder ein Rechtskundeunterricht in Form einer Arbeitsgemeinschaft für die Klassen 10 unter meiner Leitung stattfinden wird.
Recht ist keine „trockene Materie“ – was es zu beweisen gilt!
Der Rechtskundeunterricht hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern aus ausgewählten Rechtsgebieten, die ihre Interessen und ihren Erfahrungsbereich berühren, elementare Kenntnisse der Rechtsord-nung zu vermitteln. Mithilfe des Rechts werden Staat und Gesellschaft gestaltet, der soziale Frieden gesichert.
In den 12 Doppelstunden, die der Rechtskundeunterricht umfassen wird, werden wir uns mit dem Strafrecht als stattlichem Ordnungssystem befassen, klären, warum strafrechtliche Maßnahmen notwendig sind und wozu sie dienen. In diesem Rahmen werden wir auch eine Hauptverhandlung vor dem Strafgericht besu-chen und die Gelegenheit zur Diskussion mit Staatsanwalt, Richter und Verteidiger nutzen können.
In einem zweiten Unterrichtsabschnitt, der sich mit dem Zivilrecht befasst, wird anhand von Fällen und Beispielen aus den Lebens- und Interessenbereichen der Schülerinnen und Schüler unter anderem erkenn-bar werden, dass zwischen Altersgrenzen und rechtsrelevantem Handeln eine Beziehung besteht. Weiter-hin werden wir uns mit den Rechtsbeziehungen innerhalb der Familie und der Erbfolge beschäftigen.
Im dritten Unterrichtsabschnitt werden wir uns mit Abschluss und Beendigung eines Arbeits- oder Ausbil-dungsverhältnisses sowie dem „Berufsleben“ befassen.
Ein letzter Abschnitt widmet sich dem Staats und Verwaltungsrecht, dem Umgang mit Behörden etc.
Wegen der wenigen zur Verfügung stehenden Stunden kann der Rechtskundeunterricht nur versuchen, Systematik zu vermitteln; dies wird durch Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an der Erarbeitung des aus ihrem Lebensbereich stammenden Stoffes und der Lösung der Fälle geschehen. Keine Angst: Dies wird keine langweilige Veranstaltung, sondern im Zweifel für alle Beteiligten ein spannender Erfahrungsgewinn!
Die Arbeitsgemeinschaft wird stattfinden können, wenn mindestens 10, jedoch nicht mehr als 25 Schülerin-nen und Schüler sich freiwillig zusammenfinden. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe.
Mit der schulinternen Organisation ist Herr Tegeler betraut, an den Sie sich bitte wegen weiterer Fragen wenden wollen.
Jürgen Sauerborn
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Ausgabe 30: Mai 2007
V.i.S.d.P.: Schulleitung des KKG
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